Leonardo da Vinci
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Handlung
Leonardo da Vinci hinterließ eine Fülle beeindruckender Kunstwerke. In ihnen verbinden sich künstlerisches Können, eine neue Sicht auf die Natur und visionärer Erfindungsgeist. Die zweiteilige Dokumentation wirft einen persönlichen Blick auf Leben und Wirken des Universalgenies und Visionärs.
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Staffeln & Episoden
Staffel 1
Schüler der Erfahrung
Leonardo da Vinci wird am 15. April 1452 als Sohn eines ehrgeizigen Notars und einer einfachen Bauerntochter geboren. Da er aufgrund seiner Herkunft nicht den Beruf seines Vaters ergreifen kann, widmet er sich früh der Erforschung der Natur. Er studiert Fossilien, beobachtet Vögel im Flug und erkundet die dunklen Winkel nahegelegener Höhlen. Schon früh beginnt er, seine Beobachtungen in Skizzen festzuhalten. Sein Vater empfiehlt ihm eine Lehre in der Werkstatt des Künstlers und Ingenieurs Andrea del Verrocchio. Verrocchio erkennt schnell Leonardos außergewöhnliches Talent. Die Ausbildung hilft ihm später, seinen eigenen künstlerischen Stil zu definieren und Natur und Technik in seinem Werk in Einklang zu bringen. Erst im Alter von 30 Jahren verlässt er seine Heimat und zieht in das reiche Mailand, wo er sich dem damaligen Herzog Ludovico Sforza andient. In Mailand sollte eines seiner bedeutendsten Werke entstehen: „Das letzte Abendmahl“.
18. November 2024 · 116 Min. Zur Folge Als gesehen markieren
Suche nach dem Schönen
Nach der Fertigstellung des „Letzten Abendmahls“ kehrt Leonardo nach Florenz zurück, das er 18 Jahre zuvor verlassen hatte. Erst im Alter von fast 50 Jahren eröffnet er dort sein eigenes Atelier. Am Arno erreicht ihn der Ruf des ehrgeizigen Heerführers Cesare Borgia, der ihn als Militäringenieur gewinnen will. Leonardo inspiziert Befestigungsanlagen und fertigt Karten für Borgia an, der das an Florenz angrenzende Gebiet kontrolliert. Zurück in Florenz beginnt Leonardo, sich intensiv mit dem Wasser zu beschäftigen. Er nennt es den „lebenswichtigen Körpersaft der trockenen Erde“ und vergleicht es mit der Funktion des Blutes im menschlichen Körper. In seiner Heimat wächst ihm mit Michelangelo Buonarroti ein ernstzunehmender Konkurrent heran. Gleichzeitig beginnt er mit einem Porträt von Lisa del Giocondo – es gilt als nahezu sicher, dass sie die „Mona Lisa“ ist. Das Gemälde sollte ihn bis an sein Lebensende begleiten.
19. November 2024 · 106 Min. Zur Folge Als gesehen markieren