Michael Balfour
Michael Creighton Balfour (11. Februar 1918 – 24. Oktober 1997) war ein englischer Schauspieler, der hauptsächlich in britischen Filmen und Fernsehsendungen mitwirkte. Sein Fernsehdebüt gab er 1938 in der BBC-Produktion „The Marvellous History of St. Bernard“. Er war ein bekannte…
Bekannt für
Mit Schirm, Charme und Melone
Serie · 1961
Die 2
Serie · 1971
ITV Saturday Night Theatre
Serie · 1969
ITV Saturday Night Theatre
Serie · 1969
Geheimauftrag für John Drake
Serie · 1960
Nummer 6
Serie · 1967
Dempsey and Makepeace
Serie · 1985
Sunday Night Theatre
Serie · 1950
Hancock's Half Hour
Serie · 1956
Dixon of Dock Green
Serie · 1955
Biografie
Er arbeitete mit einer Reihe namhafter Filmregisseure zusammen, darunter Tony Richardson, Pete Walker, Billy Wilder, Lewis Gilbert, Roman Polanski, Leslie Norman, Tim Burton, John Frankenheimer, François Truffaut, John Gilling, Stanley Donen, Ken Annakin, Cavalcanti, Lance Comfort, Terence Young, Gerald Thomas, Pasolini, John Paddy Carstairs, Terence Fisher, Val Guest, Frank Launder, John Huston, Basil Dearden und Howard Hawks.
Balfour hatte Rollen in vielen beliebten Fernsehserien jener Zeit, darunter „Educated Evans“, „Mess Mates“, „Danger Man“, „The Avengers“, „Hancock's Half Hour“, „Dixon of Dock Green“, „Rogue's Gallery“, „Z-Cars“, „The Onedin Line“ und die Krimiserie „The Vise“, in der er Sabers Assistenten Barney O'Keefe verkörperte.
Balfour war auch als Beifahrer in einem Jaguar XK120 bekannt, der von Schauspieler Bonar Colleano gefahren wurde, als dieser verunglückte und Colleano dabei ums Leben kam. Balfour musste mit 98 Stichen genäht werden, wurde aber rechtzeitig aus dem Krankenhaus entlassen, um an Colleanos Beerdigung teilzunehmen.
Als seine Filmkarriere Ende der 1970er-Jahre nachließ, tourte Michael Balfour als Clown mit europäischen Zirkussen. Er gründete den Circus Hazzard und kreierte seine eigene Clownfigur. Sein Sohn wurde später Zirkusdirektor.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler war Balfour ein passionierter Maler und Bildhauer und widmete sich in späteren Jahren zunehmend der Bildhauerei und den bildenden Künsten. Zeitweise betrieb er sogar eine eigene Galerie. Für seine Motive griff er häufig auf die eigene Familiengeschichte als Zirkusclown zurück.